Fussball in Maur
Kinder und Jugendliche aus Maur, Ebmatingen, Binz, Aesch und Uessikon sowie Forch und Scheuren trainieren auf der Sportanlage Looren. Die Plätze reichen nicht: Maur hat deutlich weniger Fussballfelder pro Kopf als der Kanton Zürich.
Gemeinde Maur · Informationsstand: 24. Oktober 2026
Warum es jetzt zählt
Zu viele Kinder für zu wenig Rasen
Mehr Kinder, gleich viel Platz
Immer mehr Kinder wollen Fussball spielen. Der Platz ist aber seit Jahren knapp, und die Sportinfrastruktur stösst an ihre Grenzen.
Ein Drittel fällt weg
Mit dem Bevölkerungsschutzgebäude schrumpft das untere Rasenspielfeld von 4'548 auf 2'946 m². Darauf entsteht der «Kunstrasen klein». Für Trainings und Spiele der Aktiven und älteren Junioren reicht das nicht.
Doppelt so viel Fussball wäre normal
Entspräche Maur dem Durchschnitt des Kantons Zürich, müsste der Fussball hier doppelt so gross sein. Der FC Maur und andere Vereine können nicht wachsen, weil die Infrastruktur fehlt.
Die Jüngsten trifft es zuerst
Besonders betroffen ist der Kinder- und Jugendfussball. Genau dort gibt es wegen der knappen Infrastruktur seit Jahren Wartelisten.
Warum Fussball mehr ist als ein Spiel
Lasst uns Raum schaffen. Für unsere Kinder. Für den Fussball. Fussball ist Bewegung, Gemeinschaft, Begeisterung. Jedes Kind, das heute nicht trainieren kann, verliert nicht nur Spielzeit, sondern auch Gemeinschaft, Mut und Begeisterung.
Fussball in Maur im Vergleich
Maur steht auf dem letzten Platz
Maur hat fast dreimal weniger Fussballfelder pro Kopf als der Kanton Zürich und die Schweiz. Mit dem Bevölkerungsschutzgebäude sinkt der Wert vorübergehend noch weiter. Es fehlen Plätze, nicht Nachfrage.
Fussballfelder pro 1'000 Einwohner
Skala 0 bis 0.5. Angaben FC Maur, 2026.
der Bevölkerung in Maur haben eine Fussball-Lizenz, im Kanton Zürich über 4 %.
Kinder und Jugendliche aus Maur finden in der Gemeinde kein Fussballangebot.
im Jahr ist der Hauptplatz Looren offen. Bei Nässe ist er gesperrt.
Kein Vereinsanliegen. Die Frage ist, ob Maur seinen Kindern ein Fussballangebot machen kann.
Junioren auf Auswärtsfahrt
Weil die Plätze auf der Looren nicht reichen, weichen Teams aus: zur Fifa, die Gastrecht bietet, und nach Schwamendingen, wo ein Training oder Spiel rund CHF 300 kostet (Uster24, 2024). Das kostet Familien und Vereine Zeit, Koordination und Geld. Ein ganzjährig bespielbarer 11er-Kunstrasen ist laut FC Maur die einzige Massnahme, die Maur vom letzten Platz holt.
Quelle: FC Maur, 2026.
Fragen & Antworten
Häufige Fragen
Wie gross ist der Bedarf an zusätzlichen Fussballplätzen in Maur?
Der Engpass ist dokumentiert: Laut Gemeinde haben die verfügbaren Fussballplätze ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Fehlende Beleuchtung und eingeschränkte Nutzbarkeit begrenzen insbesondere das Training im Herbst und Winter. Es geht deshalb darum, verlässlich nutzbaren Raum für Schul- und Vereinssport zu schaffen.
Eine aktuelle, bestätigte Aufstellung der Mannschaften, Juniorinnen und Junioren sowie der Wartelisten fehlt für diese FAQ noch. Wir verzichten deshalb darauf, ältere Zahlen als heutigen Stand auszugeben. Gemeinde-FAQ, Abschnitt 5
Könnte man die bestehenden Plätze nicht einfach besser nutzen?
Die Gemeinde hat Alternativen geprüft. Eine zusätzliche Beleuchtung in Aesch und Ebmatingen wurde wegen der Lichtemissionen im Siedlungsgebiet verworfen. Der bestehende grosse Naturrasen auf der Looren soll erhalten bleiben, weil er auch anderen Sportarten dient – beispielsweise Speer- und Diskuswurf.
Untersucht wurden zudem unterschiedliche Feldgrössen und weitere Standorte. Nach Einschätzung der Gemeinde bietet ein zusätzliches regionales 11er-Feld auf der Looren das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis. Gemeinde-FAQ, Abschnitte 5.1–5.3
Informationsstand: 24. Oktober 2026